Geschrieben von Vertixico - 05.10.2007 08:09 PM
Lege einen der beiden Stäbe so hin, dass er sich problemlos (also reibungsfrei) drehen kann.
Nun halte den einen Stab zwar parallel zum Tisch aber irgendwie schräg zum anderen Stab über diesen.
Wenn sich der Untere Stab dreht und sich so ausrichtet, dass er in die gleiche Richtung zeigt wie dein Stab, so hälst du den Magneten in der Hand.
Das Magnetfeld, das von deinem Magneten kommt, übt nämlich eine Kraft auf deinen Eisenstab aus und richtet ihn aus. Umgekehrt siehst du diesen Effekt allerdings nicht, hättest du den Eisenstab in der Hand, würdest du im Idealfall ein Ziehen vom Stab spüren der versucht sich auszurichten.
Aufgrund des dritten Newtonschen Axioms (actio = reactio) stimmt das nicht. Egal, ob man den Magneten oder den unmagnetischen Stab in der Hand hält, die Kraft (genauer das Drehmoment) auf beide Stäbe ist gleich groß.
Man muß hier ausnutzen, daß das Magnetfeld eines Stabmagneten in der Stabmitte dicht am Stab verschwindet. Du muß also nur den einen Stab mit dem Ende senkrecht an die Mitte danderen halten. Tritt eine Kraft auf, muß es der Magnet sein, den du in Händen hältst, denn der quer liegend Stab könnte an dieser Stelle ja keine Kräfte ausüben.